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NEWS
02.02.2014 Ruslana in München

Während der 50. Internationalen Sicherheitskonferenz in München traf Ruslana Victoria Nuland, Assistant Secretary of State von US-Außenminister John Kerry.

Ruslana sprach mit Nuland über die massiven Menschenrechtsverletzungen bei den friedlichen Protesten, die Verfolgung und Einschüchterung der Aktivisten und über die Gründung einer Arbeitsgruppe, die eine „schwarze Liste“ aller Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine zusammenstellt.

Zeitgleich mit der Sicherheitskonferenz fand eine dreitägige EuroMaidan-Aktion in der Münchner Innenstadt statt, bei der sich Ukrainer aus ganz Deutschland versammelten. Ruslana begann ihre Rede auf der Bühne am Sendlinger Tor mit einer Schweigeminute in Gedanken an die getöteten Maidan-Aktivisten während hunderte von Feuerzeugen und Handylichter erleuchteten.

Der Maidan in München bestätigt, dass die Ukrainer in aller Welt eine Einheit sind. In Erwartung der Bedrohung reichen sie sich als Überlebensinstinkt die Hände. Ich möchte, dass alle Welt versteht, dass wir Angst haben, unser Kostbarstes zu verlieren: Würde, Freiheit, Recht, Ukraine“, erklärte Ruslana.

Sie appellierte an alle Ukrainer auf dem Münchner Maidan, Gott zu bitten, die Herzen mit Weisheit und Liebe zu füllen und nicht mit Hass. „Obwohl dieses Regime uns allen sehr viel Leid gebracht hat, Kriminelle, Machtmissbrauch und Korruption … müssen wir die richtigen Methoden in unserem gewaltlosen Kampf wählen, um vor Gott rein zu bleiben.

Nach ihrer Rede gab Ruslana spontan ein halbstündiges Konzert.

Die Münchner Ukrainer hatten eine Weihnachtsbaum nach dem großen Vorbild auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz aufgestellt und ihn mit verschiedenen ukrainischen Symbolen geschmückt.

Neben der Kundgebung am Abend des 1. Februar hatten die Veranstalter hatten einen Autokorso organisiert und am nächsten Tag einen Demomarsch durch die Münchner Innenstadt, der auf dem Odeonsplatz endete, wo Ruslana an einer weiteren Kundgebung teilnahm. Anders als in der Ukraine sind friedliche Aktionen nicht verboten und die Menschen werden nicht mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken auseinandergetrieben.

 

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