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31.10.2015 Headliner bei der Eurovision Gala Night in Luxemburg

Am 31 Oktober 2015 war Ruslana der Topact unter den Eurovision-Stargästen bei der 8. Eurovision Gala Night in Mondorf-les-Bains, Luxemburg. Zudem hatte sie ein Treffen mit der lokalen ukrainischen Gemeinde.

Die jährlich vom Eurovision-Fanclub OGAE organisierte Veranstaltung ist sozusagen Luxemburgs eigener kleiner Eurovision Song Contest, da das Land seit 1994 nicht mehr an Europas beleibtester Musikshow teilnimmt. Sechzehn Interpreten, die jeder ein Land mit einem bekannten Eurovision-Hit repräsentierten, traten gegeneinander an. Nach diesem Wettbewerbs-Teil performten mehrere Eurovision-Stars: Baccara, die 1978 Luxemburg vertraten, András Kalláy-Saunders, Nadine Beiler aus Österreich, Sinplus aus der Schweiz, Sestre aus Slowenien sowie aus Italien die Gewinnerin von 1964 Gingliola Cinquetti.

Als Ruslana mit ihren Zhyttya-Tänzern schließlich um 23.30 Uhr mit Wild Dances loslegte, wurden unzählige blau-gelbe Flaggen im Publikum geschwenkt. 

Als Headliner hatte Ruslana die mit Abstand längste Performance. Nach The Same Star, Arkan und Dance With The Wolves schloss sie mit This Is Euphoria, wobei Bilder vom Maidan auf der riesigen Leinwand hinter der Bühne gezeigt wurden.

Mit nicht enden wollenden Standing Ovations zollten die Menschen im Saal, darunter der Vizepremierminister von Luxemburg, Etienne Schneider, Ruslana Respekt und Unterstützung als brillante Performerin und für ihren außergewöhnlichen Einsatz als Botschafterin ihres Landes.


Ruslana: „Der Auftritt endete traditionell mit „This Is Euphoria“. Dabei wurden auf der riesigen Leinwand hinter uns Bilder vom Maidan gezeigt. Danach küsste ich unsere Fahne und der ganze Saal stand auf. Ich betonte mehrmals, wie wichtig ihre Unterstützung ist. Ich sagte, dass die Ukraine immer noch in der Gefahr ist.

Bei dem Wort „Ukraine“ reagierte das Publikum mit rasendem Applaus. Ich spürte die die große Sympathie für die Ukraine. Auch wenn die Politiker sie verlieren, die ukrainische Gesellschaft hat diese Sympathie für immer gewonnen und wir müssen dafür Sorge tragen, diese Sympathie aufrecht zu erhalten.

Die neue ukrainische Gesellschaft ist eine Gesellschaft, für die bestimmte Worte keine leeren Hülsen sind. Die Ukrainer atmen die Luft freier, unabhängiger Menschen. Von daher ist die Ukraine für Europa das Land der Zukunft.“


Die 16-köpfige Jury, bestehend aus internationalen Vertretern, gaben ihre Stimmen ab und auch das Publikum konnte durch eine Spende an das Rote Kreuz abstimmen. Am Ende der Stimmauszählung ging Dorothea Ferrari, die für Irland den Siegersong The Voice von 1996 interpretiert hatte, als Siegerin hervor.

Vor der Show hatte Ruslana sich mit der ukrainischen Gemeinde asbl LUkraine getroffen. Sie berichtet:

„Die Ukrainer in der ganzen Welt, die ich bei meinen Konzerten treffe, geben mir eine unglaublich große Energie und sie geben mir die Gewissheit, dass alles was wir tun, nicht umsonst ist.

Heute war vielleicht eines der wichtigsten Treffen der letzten Zeit. Ich habe offen gesagt, was ich denke. Die Menschen fühlten meine Aufrichtigkeit und hielten so auch nicht mit ihren eigenen Erfahrungen zurück. Ich merkte, dass meine Gedanken sich mit den Gedanken der meisten deckten. Wir sind tatsächlich auf derselben Wellenlänge und wir sorgen uns um die gleichen Dinge.“


Im Anschluss an das Treffen gab Ruslana mehrere Medieninterviews, unter anderem dem ESC-Fanclub OGAE Ukraine, Eurovision Radio International und der Online-Radiosendung Tommy Ferguson’s Eurovision Show.

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